Bad Gastein und Kötschachtal

Anfang Juli verbrachte ich ein paar Tage in Bad Gastein. Von dem früheren Charm eines mondänen Kurortes ist leider nicht mehr viel übrig geblieben.

Viele der Grand Hotel Bauten und historischen Villen stehen seit teils über 10 Jahren genau so leer, wie der Betonklotz von Kongreßzentrum, der auch zu Blütezeiten Bad Gasteins den Ortskern verschandelt hat.  Ein Großteil der leerstehenden einstigen Prachtbauten wurden von einem Wiener Investor aufgekauft. Nachdem der seine Pläne jedoch nicht umsetzen konnte/durfte, lässt er die Objekte jetzt seit ca. 10 Jahren einfach vergammeln.  Es ist sehr schade, aber das eigentliche Bad Gastein ist eine Geisterstadt geworden. Gerne hätte ich es mal zu seiner Blütezeit erlebt.

Als schöner, lebendiger Ort präsentiert sich allerdings das, nur wenige Kilometer weiter vorne im Gasteiner Tal gelegene Bad Hofgstein.  Und auch rund um Bad Gastein ist genügend los.  Eigentlich wollte ich ja auf den Stubnerkogel, Gamskarkogel und den Graukogel, da sich deren Gipfel jedoch alle vier Tage in Wolken gehüllt präsentierten, machten wir statt dessen schöne Wanderungen durch das Kötschachtal, ein Seitental des Gasteiner Tales.

Vorbei am Hoteldorf Grüner Baum gelangt man zur Himmelswand. Eine Einkehr beim Hüttenwirt lohnt sich wirklich. Sehr gute, selbstgemachte Speisen zu akzeptablen Preisen verwöhnen den Gaumen bei toller Aussicht auf die Gletscher der Umgebung. Falls man möchte, kann man von dort noch weiter zur Prossau-Alm aufsteigen.

Egal, wie weit man durch das Kötschachtal wandert, es ist einfach ein herrliches Fleckerls Natur an dem ich nicht das letzte Mal war.

 

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