Windows7 64bit und die Virtualisierung

VirtualBox Seit Einführung der Core 2 Duo-Prozessoren macht nach meinem Dafürhalten Virtualisierung auf dem Rechner richtig Spaß. Was bei den vorhergehenden Prozessorarchitekturen noch zäh und ruckelnd von statten ging und mehr Frust als Lust bereitete, ist unter C2D und erst recht mit den neuen Core i3/i5 und i7-Prozessoren eine runde Sache.

Habe ich damals auf dem Macbook Pro vorwiegend Parallels eingesetzt, so war es auf dem Notebook früher der VMwarePlayer., der bei mir zum Einsatz kam.

Aber…… was auf dem Dell mit 32bit-Vista und später mit 32-bit-Windows7 problemlos funktionierte, stellte sich auf einmal auf dem Samsung R780 Hero mit Window7 64-bit als Problem heraus.

Nachdem sich die Installation von VMware Player schon als schwierig erwies, weil  die Installationsroutine nicht korrekt durchlief und abbrach, möchte man glauben sich nach geglückter Installation an einer funktionierenden Virtualisierungssoftware erfreuen zu können. Weit gefehlt! Zumindest bei mir unter Windows 7 Home Premium 64bit als Host-Betriebssystem erwies sich VMwarePlayer als zickig. Entweder fror das Programm schon während des Startens ein oder es verabschiedete sich mit Fehlermeldung.

Die Momente in denen sich  das Gastsystem Linux starten lies gehörten eher zu den seltenen Erlebnissen.

Also runter von der Platte und es mit VirtualBox versucht. Machte Anfangs auch bissl  Zicken (USB wurde nicht erkannt), jetzt habe ich aber die Version 3-1-8 am laufen und bin sehr zufrieden damit.

Ubuntu lässt sich jetzt mit den maximal möglichen visuellen Effekten starten Der Ressourcenverbrauch ist denkbar gering; auch bei einigen geöffneten Windowsprogrammen und Ubuntu im Vollbildmodus und dort auch einige Programme offen sind noch lange kein Grund, meinen Lüfter zur Aktivität ermuntern zu können.

Nach langem hin und her habe ich mich jetzt erstmal für VirtualBox entschieden. Ob es denn dauerhaft so bleibt werden die neuen Features der neuen Versionen von VirtualBox und VMware Player zeigen.

iPad & Co – Hype oder sinnvolles Gadget?

ipad

Okay, ich hab mich mal fünf Jahre intensiv für Apple und seine Produkte stark gemacht, inzwischen sehe ich die Maschinerie in und um Cuppertino etwas objektiver und erkläre neue Produkte nicht unbedingt zur heiligenKuh.
Und jetzt hat ja nach dem unbestrittenen, weltweiten Erfolg des iPhones das iPad Einzug in die Apple-Stores gehalten. In den USA verkauft sich das Ding wie geschnitten Brot und in Deutschland kann das iPad jetzt auch schon vorbestellt werden ,Auslieferung dann Anfang Juni wenn ich richtig informiert bin.
Und jetzt konnte man diesen Mittwoch lesen, dass gemäß einer Forca-Umfrage jeder Vierte Deutsche mit dem Gedanken schwanger geht, sich so n iPad-Teil heimzuholen.
Also ich bin bei diesem iPad durchaus sehr geteilter Meinung.
Wenn ich es zum Lesen verwende, dann kann ich mir vorstellen, dass mir ein knappes 3/4Kilo am ausgetreckten Arm nach kurzer Zeit zu schwer wird. Und schreiben, zumindest wenn der Text über die Länge einer Twittermitteilung hinaus geht, dürfte auf der virtuellen Tastatur auch nicht grade komfortabel von statten gehen.
Also ich hacke jetzt nicht auf der nichtvorhandenen Multitaskingfunktion herum, mecker auch nicht über den Preis, aber für mich ist das iPad ein Smartphone ohne Telefonfunktion, dafür mit größerem Display.
iPhone und iPod (Touch) sind sicher tolle und sinnvolle Gadgets, aber ob das iPad mittelfristig an deren Erfolg anknüpfen kann, wird die Zeit zeigen.
WLAN, Bluetooth, UMTS usw sind sicherlich ne feine Sache, aber für mich nicht nachvollziehbar, wieso ein derartiges Gerät ohne USB-Anschluss daher kommt, zumal die maximal verbaute Speicherkapazität mit 64GB jetzt so dicke auch nicht ist.
Nee, Apple, in meinen Augen war das nix! Für nen E-Book-Reader zu teuer! Eine schicke Spielerei mit eingeschränktem Nutzwert.
Aber die Werbestrategen werden es schon wieder schaffen, den Apple-Jüngern das iPad schmackhaft anzupreisen,bis sie mit hechelnder Zunge zum Store eilen.
Was meint ihr denn? Hat derartige Technologie Zukunft, wird sie vielleicht mittelfristig Note- und Netbook ablösen? Oder ist es nur ein nettes Zweitgerät zum vorhandenen Equipment?

Colorful-Desktop

Colorful-Desk Nein, so”modding-narrisch” wie in den letzten Jahren bin ich nicht mehr; vermutlich liegt es auch daran,dass die Betriebssysteme selbst optisch immer besser werden, aber so ganz ohne individuellen Touch? Nein, das geht auch nicht – und so wird es mal wieder Zeit, dass ich meinen aktuellen Desktop zeige.

Da es bei mir in der Famile aktuell gesundheitlich gar nicht toll läuft, dachte ich mir, dann brauche ich wenigsten einen schön bunten Desktop. Und da  kam mir der Visual Style Colorful.now in MSStyle by dvkndn grade recht.

Ergänzend wird dieser Visual Style durch das Icon-Set Flash –LiveSystem by Pavel Gucalov.

Ansonsten kommen lediglich zwei Yahoo-Widgets für  Wetter und System als Desktoptools zum Einsatz.

Dockleiste brauche ich keine mehr seit ich Stardock Fences verwende.

 

 

 

Gesperrte Dateien mit LockHunter freigeben

“Die  Datei kann nicht gelöscht werden, da sie von einem anderen Programm geöffnet ist!”  Mit einer solchen oder ähnlichen Meldung dürfte sich jeder Windowsuser schon einmal, vermutlich auch schon öfter, konfrontiert gesehen haben.

Das lustige Verweigern funktioniert nicht nur beim Löschen sondern auch beim Umbenennen oder Bearbeiten von Dateien.

Diese Problematik gehört nach Installation des kleinen Freeware-Tools LockHunter 1.0 der Vergangenheit an.

Nach der Installation sieht man im Kontexmenue  den neuen Eintrag “What is Locking this File?” bzw. “What is Locking this Folder?”

LockHunter-A

Wird dieser Eintrag angeklickt, öffnet sich ein weiteres Fenster in dem der Anwender informiert wird, von welcher(n) Anwendung(en) die Datei blockiert wird.

LockHunter-B

Direkt aus LockHunter lassen sich die relevanten Prozesse schließen, somit lässt sich das eben noch blockierte Datenfile löschen,kopieren oder umbenennen.

LockHunter 1.0 steht in einer 32- und in einer 64-bit-Version zum Download bereit und kann unter Windows2000, Windows XP, 2003, Vista und Windows7 eingesetzt werden.

Browser(q)ual

Browser Wer mich kennt, der weiß,dass ich Firefox-Nutzer der ersten Stunde bin. Ich habe dem Fox sogar in den fünf Jahren  Mac-Nutzung die Stange gehalten. Aber aktuell bin ich auf den Fox erstmalig doch ziemlich angefressen!

In  letzter Zeit kommt es (auf zwei Notebooks) mit schöner Regelmäßigkeit aus nicht nachvollziehbaren Gründen  zum Einfrieren des Browsers. An irgendwelchen Erweiterungen kann es nicht liegen; auch wenn ich alle Erweiterungen deaktiviert habe, leidet der Fox unter Erfrierungserscheinungen.

Macht irgendwie keinen Spaß, aber was soll’s? Schlussendlich gibt es ja noch ein paar Browser mehr.

Guuut, okay, der, für mich nicht nachvollziehbar, immer noch existente InternetExplorer   bleibt bei mir außen vor. Ich mag ihn halt nicht und mit ihm arbeiten erst recht nicht. Punkt.

Die Printmedien loben ja die aktuelle Version von Google Chrome. Der  hat  halt einen Nachteil, er kommt von der Datenkrake und funkt.  Also wenn man es denn glauben mag, so soll das mit dem “funken” ja besser geworden sein. Auch die große Auswahl an Erweiterungen machen Google Chrome interessant und schnell ist er auch.

Was mir nicht gefällt, dass er sich nicht überreden lässt, mit dem von mir favorisierten FreeDownloadmanager vernünftig zusammenzuarbeiten. Zudem finde ich die Bookmarkverwaltung ist noch nicht unbedingt der Hit.

Mit all dem könnte ich leben, aber leider erzeugt GoogleChrome Dauerlüftereinsatz bei  75% Prozessorlast bei meinem i5-Prozessor, wenn ich mein Lieblingsbrowsergame etwas länger laufen lasse.

Auch wenn der Lüfter meines Samsung R780 auch unter Volllast ein Säusel ist, geht es mir trotzdem über die Hutschnur, dass Chrome hier 75% Last verursacht, Firefox begnügt sich in gleicher Situation mit ca. 25% im Mittel.

Eine Alternative zu Google Chrome wäre dann wohl Chrome Plus. Der kann zumindest schon malmit diversen Downloadmamagern.  Trotzdem scheidet Chrome Plus aus, da er bei meinem Lieblingsbrowsergame  Darstellungsfehler produziert.

Die zweite Alternative zu Google Chrome ist dann SRWare Iron. Der hat zwar die besagten Darstellungsfehler nicht,.dafür einen, für mich unangemnehmen Bug.

Was unter Windows 7 Home Premium 32 Bit auf dem Dell Studio noch einwandfrei funktionierte, klapp mit der 64-Bit –Version auf dem Samsung R780 und dem Dell 11z  nicht: Denn ulkiger Weise präsentiert sich SRW Iron trotz deutschsprachiger Installationsroutine nach dem Start in gepflegtem, aber unerwünschten Englisch! 

Also habe ich mir dann noch (und mal wieder9 Opera angesehen. Nachteile? Eigentlich  keine. Er ist auch schnell, er ist in weiten Teilen individuell konfigurierbar, wartet mit einigen durchdachten Auststattungsmerkmalen auf,die kein anderer Browser zu bieten hat; Unite zum Beispiel, das mein Notebook im Handumdrehen zu meinem eigenen Server verwandelt,mit dem ich anderen Usern ganz einfach Daten zum Download anbieten kann.

Keine Ahnung wie  lange ich durchhalte,aber aktuell und für die nächste Zeit habe ich auf jeden Fall Opera zu meinem persönlichen Sieger in diesem Browserkrampf erklärt.

Oder habt ihr noch andere Browserideen für mich?