Deskmodding


Deskmodding unter Mac OS X

Deskmodding, also das individuelle Gestalten und Anpassen seines Desktops, sowohl in seiner Optik als auch zu Teilen in seinen Funktionen, ist ein faszinierendes Hobby, das nicht nur unter Windows oder Linux seine Freunde hat. Deskmodding ist plattformunabhängig.
Ein Standarddesktop, egal unter welchem Betriebssystem, sieht zwar Anfangs ganz schick und nett aus. Mit der Zeit möchte der eine oder andere vielleicht doch ein wenig mehr Individualität auf seinem Schreibtisch.
Und dies beschränkt sich nicht nur auf den Austausch des Hintergrundbildes.
Um einen individuellen Desktop zu gestalten gibt es jede Menge nützliche Programme und Tools. Im folgenden werde ich, soweit nicht anders erwähnt, ausschließlich auf Programme für Mac OS X eingehen, die auch bei meinen Desktops Verwendung finden.

Diese Rubrik wird un loser Folge erweitert werden, da mir nicht immer die notwendige Zeit vorhanden ist, sie wird aber stetig kompletiert werden. Es lohnt sich also, immer wieder mal vorbeizusehen.

OS X 10.4

Ändern der GUI:

Nach dem Ändern des Hintergrundbildes ist wohl eines der wichtigsten und das ganze System umfassende Thema die Änderung des GUI. Hier wird das Aussehen der Menüleiste und der Fenster festgelegt.
Das ultimative Programm unter OS X kommt für diesen Zweck aus dem Hause Unsanity und nennt sich  Shapeshifter
Eine Auswahl an Themes für Shapeshifter findet man z. B. bei:

- http://www.macupdate.com/
- http://interfacelift.com/

Ändern und tauschen von Icons:

Eigentlich kommt ja OS X Tiger schon “ab Werk” mit ganz ordentlichen Icons daher, wer es aber gern inividueller und/oder hübscher haben möchte, kommt nicht umhin, bissl Hand an sein Betriebssystem zulegen. Auch das Austauschen einzelner Icons oder auch vieler Icons ist problemlos möglich.

Der Austausch einzelner Icons läßt sich bequem mit dem Freewaretool FinderIcon bewerkstelligen. Findericon klinkt sich ins Kontexmenue des Finders ein und wird von dort aus bedient. Auch über einen kleinen Editor verfügt FinderIcon, mit dem sich zum Beispiel Ordner leicht mit zusätzlichen Icons pimpen lassen.

Wenn man aber alle Icons des System tauschen will ist dies mit Findericon zu zeitraubend.
Zum Austausch kompletter Iconsets ist meiner Meinung nach das Sharewareprogramm Candybar candybar wesentlich besser geeignet.Vor allem, wenn es in Kombination mit der Iconsverwaltung Pixadex pixadexgenutzt wird. Mit Pixadex ist es auch möglich, Icons sowie Iconsets bzw. IconContainer bequem zu importieren und für OSX zu konvertieren. Selbstverständlich gehts auch andersrum, Pixadex verfügt ebenfalls über eine Exportfunktion.

Icons für Pixadex lassen sich unter anderem in reichlicher Auswahl auf den Seiten von Iconfactory finden.

In meinen Augen sind diese beiden Shareware-Programme ein Muss.

OS X 10.5

Nachdem sich unsanity.com mit einer leopardkompatiblen Version von Shapeshifter noch immer Zeit läßt, beschränkt sich das Verändern der GUI vonLeopard im Moment auf das Modifizieren der Menue- sowie der Dockleiste.

Menueleiste:

Menueleiste

Seit dem Update auf 10.5.2 lässt sich ja über die Systemeinstellungen wählen, ob die Menueleiste transparent oder weiss dargestellt werden sollt. Über diese Auswahl hinaus gehen Tools wie Leopard Menue Hack 1.1 oder Leoparc2. Beide Tools arbeiten ähnlich und colorieren die Menueleiste.

Dockleiste:

Die 3D-Dock von Leopard ist nicht ganz umumstritten und ziemlich schnell nach Erscheinen von Leopard kamen etliche Tools auf den Mark mit denen sich die 3D in die tigergewohnte 2D-Ansicht umschalten läßt. Desweiteren läßt sich das semitransparente Hintergrundbild der Dockleiste durch sog. Themes austauschen, von denen es mittlerweile eine stattliche Sammlung gibt. Empfehelnswerte Tools hierzu sind zum Beispiel PimpMyDock oder Dock Library mit dem sich nicht nur die Themes tauschen sondern auch übersichlich mit Thumbnailvorschau verwalten lassen.

DockLibrary
Ein ähnliches Tool mit erweitertem Funktionsumfang stellt SuperDocker dar, mit dem sich auch diverse Systemeinstellungen rund um Dock, iCal,TimeMachine usw vornehmen lassen.

SuperDocker

Themes:

Umfangreiche Sammlungen von Themes für die Dockleiste findet man z. B. bei leoparddocks.com oder bei leoparddocks.net.

Stacks verkleiden:

Mit dem Erscheinen von Leopard hielten auch die sogenannten Stacks einzug in die Dockleiste. In diesen Stacks lassen sich Programme, Ordner und Dateien ablegen. Unrühmlicher Nebeneffekt: Wenn man verschiedene Dateien/Icons in einem Stack hat, sieht das Ganze ziemlich unaufgeräumt aus. Abhilfe schafft das Tool Stacks in da Place mit dem sich die Stacksordner quasi ummanteln lassen. Im Programm befindet sich ein Link über den sich 228 speziell als Stacks-Verkleidung geeignete Icons des Designers Susumu Yoshiada herunterladen lassen.

StacksInDaPlace