WordPress 2.7 und die Themes

Eigentlich ist ja WordPress eine toll Sache. WordPress einrichten und losbloggen was das Zeug hält. So sollte man meinen.

Aber leider ist das nur graue Theorie denn ich kenne fast keine Software die soviele Updates erfährt wie WordPress. Solange so ein Update der Sicherheit dient oder es neue, gute Features mitbringt, ist es auch gut so. Heikel wird es nur, wenn danach ein heißgeliebtes und/oder für lebensnotwendig erachtetes Plugin seinen Dienst quittiert oder das gewählte Theme nicht mehr so will.

Für die Code-Gurus unter den WordPress-Bloggern stellen solche Missstände ja keine große Herausforderung dar. Aber ich zähle mich nun mal zu den Bloggern, die mangels Grundwissen nicht grade freudestrahlend irgendeine Datei im Editor öffnen und sich hinterher freuen, wenn es ihnen gelungen ist, einen Codeschnippsel an der richtigen Stelle zu implementieren.

Und jetzt steht in rund 4 Wochen WordPress 2.7 zum Download bereit und bringt natürlich jede Menge Neuerungen mit sich. Und in diesem Zusammenhang fühle ich mich durch einen Artikel auf WordPress Deutschland erschienenen Artikel mal wieder ziemlich verunsichert.

Mein Englisch ist ja nicht das Beste, aber wenn ich es richtig verstanden haben, gehören bei alten Themes die comment.php angepasst um mit WordPress 2.7 richtig zu funktionieren, wie hier nachzulesen ist.

Heisst das jetzt für mich, wenn ich auf WordPress 2.7 upgrade , dass ich entweder eine Operation am offenen Herzen mit ungewissem Ausgang vor mir habe, oder mir ein neues WP 2.7 kompatibles Theme suchen muss, mit dem ich mich dann vielleicht gar nicht identifizieren kann und es wieder Wochen dauert, bis alles so ist wie ich es will?

Oder heißt es im Umkehrreim, ich bleibe bei 2.6.2, verzichte auf die neuen Features und natürlich zwangsläufig auch auf die neuen Verbesserungen in punkto Sicherheit?

Ich bin schon fast geneigt, dem Upgraderuf auf 2.7 nicht Folge zu leisten, da ich eigentlich mit der aktuellen Version in seinen Funktionen sehr zufrieden bin und ich nichts vermisse. Andererseits sperre ich mich dadurch natürlich auch allen weiteren Updates von WordPress und habe auch Bedenken, dass dann irgendwann mal Updates von wichtigen Plugins nicht mehr greifen weil diese dann eine aktuellere als meine WP-Version voraussetzen.

Naja – ich kann mir das ja noch vier Wochen überlegen. Aber da würde mich in dem Zusammenhang mal interessieren: Wie sieht es bei euch aus? Sofort updaten, abwarten, nichts machen? Das die Code-Junkies unter euch am 10. November sofort auf den Download-Button klicken ist mir  klar, aber mich würde es mal im allgemeinen interessieren, wie es bei den Lesern meines Blogs aussieht? Bin schon gespannt.

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Kommentare

Deine Sorgen habe ich auch, wobei ich dann erst mal die WP 2.7 local testen werde und dann zusätzlich noch auf meiner Online Testinstallation von WP! Wenn da alles dann funktioniert, dann kann ich es übernehmen. ;)

Sollten die Anpassungen zu groß sein, dann werde ich bis WP 2.9 warten. ;) :P

ich werde auf jeden fall die ersten reaktinen abwarten und mich nicht sofort drauf stürzen. mal sehen, was da auf uns zu kommt.

Alte Themes werden weiter funktionieren, hier heißt es doch:

“Actually ‘compatible’ is not quite the right term. Old themes will continue to work fine in WordPress 2.7.”

wordpress sucks! bin auf textpattern umgestiegen bzw fang ich grad damit an, das is hässlich aber schnell, hat ne echte templateengine, nicht son php shit und macht allgemein mehr spaß im backend. Da soll auch irgendwie bald ein dickes update kommen, dann bekommt das wahrscheinlich noch son paar ajax bla features im backend und solche sachen

Ich habe übrigens die seiten, die ich mit wordpress gebaut habe, nie “upgedated”, “never change a running system” ;)

Meine ganzen geliebten alten Themes funktionieren immer noch mit der neuen WP Version. Außer eines und das macht mich ziemlich sauer. Ich glaube es heisst Offshore 2.1

Kenne das Problem auch. Ich werde auch erst einmal abwarten und dann sehen was so kommt.

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