Zeitumstellung – war’s das bald?

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Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit: Wir stellen um auf Sommerzeit. Zum vierzigsten Mal übrigens. Viele, die jünger sind als ich, kennen es also gar nicht anders. Egal ob man sich darüber freut oder der Zeitumstellung eher feindlich gesinnt ist, vom letzten Sonntag im März bis zum letzten Sonntag im Oktober gilt die Sommerzeit.

Wie aber heute im Radio zu hören war und auch u.a. bei die Welt nachzulesen ist, formiert sich selbst bei der EU in Brüssel immer mehr Widerstand gegen die Zeitumstellung.

Gründe pro und kontra Zeitumstellung gibt es viele und jeder hat da wohl seine individuellen Wünsche.

Würde sich fast so anhören in den Medien, als stünden die Chancen für eine Abschaffung der Zeitumstellung ganz gut.  Offenbar ist nur noch strittig, ob es dann zur Beibehaltung einer ganzjährigen Sommer- oder Winterzeit kommen soll.

Auch hier gibt es für beide Varianten vielfache Gründe, die für die eine oder die andere Variante sprechen.

Mir persönlich wäre eine Abschaffung ganz recht, auf diese Minijetlegs zweimal im Jahr kann ich gut verzichten. Oberflächlich betrachtet würde ich natürlich die Variante mit der Beibehaltung der Sommerzeit bevorzugen, bleibt es dann schließlich abends schön lange hell und lässt dem Arbeitnehmer mehr Luft für die Ausübung seiner Freizeitaktivitäten.

Wenn ich aber noch den gesundheitlichen Aspekt mit in die Waagschale werfe, dann tendiere ich dann doch eher und ganz klar in Richtung Dauer- “Winterzeit”.

Wie dann schlußendlich von Brüssel entschieden werden wird, bleibt abzuwarten, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass dies bald der Fall sein wird.

Ich lasse mich mal überraschen, ihr auch?

 

 

 

OnePlus One – Verwirrung pur

oneplus oneAlso eines mal vorne weg: Für mich ist das OnePlus One das beste Smartphone, das ich je hatte und ich habe vor es noch lange zu nutzen.  Aber die Neuigkeiten um das Oneplus One und sein Betriebssystem kann man eigentlich nur als verwirrrend bezeichnen.

Okay – das ein Produkt mal teurer wird, das ist ja fast überall der Fall. Und das als Begründung der schwache Eurokurs angeführt wird, ist auch nachvollziehbar.

Nach meinem dafürhalten ist das OnePlus One mit 299 € für die 16 Gb-Version respektive 349 € für die 64 Gb-Version immer noch eine gute Wahl für alle, die wertig verarbeitetes Smartphone mit sehr guter technischer Spezifikation zum günstigen Preis suchen.

Was es jetzt aber mit den Updates so auf sich hat ist mir offengestanden schleierhaft.

Vor einer Weile war zu lesen, dass es wohl aus rechlichtlichen Gründen in Indien kein OnePlus One mit CyanogenMod gibt und dort statt dessen eine Eigenentwicklung von OnePlus mit dem Namen OxygenOS zum Einsatz käme.

Und nun ist zu lesen, dass es in den nächsten Tagen wohl auch für den europäischen Markt gleich zwei Updates für das Oneplus One geben wird.

Festzustehen scheint dabei jedoch ledglich, dass bereits  am 27. März das Update auf OxygenOS ausgerollt wird. Drei Tage später soll es dann das Update auf CyanogenMod 12S erfolgen.

Soweit sogut. aber genau hierbei werfen sich bei mir ein paar Fragen auf:

  • bisher konnte ich nirgendwo auch nur ansatzweise nachlesen, wo denn die gravierenden Unterschiede bzw. Alleinstellungsmerkmale zwischen OxygenOS und CyanogenMod 12S zu finden sind.
  • weiterhin verwirrend: OxygenOS wird zuerst ausgerollt. Wie denn? Via OTA-Update wird sich das vermutlich nicht so einfach bewerkstelligen lassen. Eine manuelle Installation dürfte für viele Anwender eine unüberwindbare Hürde darstellen.
  • paar Tage später  erscheint  dann das CM-Update, das, sofern man dann noch CM11 auf seinem OPO installiert hat, sich ganz easy via OTA aktualisiert lassen dürfte.
  • Falls man neugierig von CM11 auf OxygenOS gewechselt hat und feststellen musste, es gefällt nicht, dann bleibt wohl ebenfalls nur der manuelle Weg zurück zu CM 11 oder das Update auf CM 12.
  • Oder kommt OxygenOS doch nur für Indien und wir bekommen weiterhin CyanogenMod?
  • Oder man lässt alles beim alten und verwendet weiter CM11, das ja auch weder langsam noch unkomfortabel ist.

Ganz schön viele oder, oder?

Vermutlich bin ich zu weit weg von der asiatischen Denkweise, als das ich dieses Durcheinander nachvollziehen könnte.

Wenn das Team von OnePlus mit den Jungs die hinter CyanogenMod stehen im Clinch liegen, wäre es doch vernünftiger, das OnePlus One generell nur noch OxygenOS zu bedienen. Dem Anwender, der partout mit OxygenOS nicht zurecht kommt, dem steht dann immer noch frei, das OPO zu rooten und mit CyanogenMod oder einem anderen CustomRom zu versorgen.

Ich als kleiner Anwender stehe jetzt vermutlich etwas im Regen. Ganz klar möchte ich wissen, wie OxygenOS aussieht und was es kann. Andererseits weiß ich von meinem Nexus 7, dass CyanogenMod 12 auch ein ganz feines Stück Software ist.

Also ich bin gespannt, wie es weitergeht. Vermutlich werde ich OxygenOS installiere. Wenn ja, dann werde ich hier selbstverständlich davon berichten.

Wenn aber jemand von euch bekannt ist, welche Unterschiede zwischen diesen beiden ROMs sein werden, so würde ich mich hier über weiterführende Links freuen.

Sechs Monate mit dem OnePlus One

OnePlus One

Der Jens hat mich auf Twitter neulich gefragt, wie ich denn mit meinem OnePlus One Smartphone, das ich inzwischen seit rund sechs Monaten nutze,  zufrieden bin

Nun, da Twitter ja bekannterweise ziemlich mit den zur Verfügung stehenden Zeichen geizt, habe ich mir gedacht,  vielelicht interessiert es ja noch paar andere Leser über Twitter hinaus. Und so fasse ich meine Eindrücke einfach hier in meinem Blog zusammen, zumal das OnePlus One zwar ein technisch sehr interessantes, allerdings auf Grund der doch etwas obstrus anmutenden Vertriebstaktik von OnePlus mit ca. einer Million verkauften Exemplaren des OnePlus One im Vergleich zu den Marktführern hierzulande eher und unverdient ein Schattendasein führt.

Warum unverdient? Kann ja jeder gerne mal die Suchmaschine seines Vertrauens bemühen, aber wenn man nur mal die Eckdaten nimmt:

  • Ein Qualcom Snapdragon 801 Prozessor mit einer 2.5 Ghz 4-Kern-CPU
  • 3 Gigabyte Arbeitsspeicher
  • 64 Gigabyte Speicherplatz
  • 5,5 Zoll-Display mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel
  • als Kamera kommt eine Sony Exmor IMX214 mit 13 Megapixeln zum Einsatz
  • die Frontkamera liefert auch völlig ausreichende  Megapixel
  • Der Akku leistet 3100 mAh

Ein Smartphone mit diesen Eckdaten gibt es für knappe 300€.

Auch wenn jetzt alle Samsung-Freaks und Apple-Gurus einen Anfall bekommen, aber ich würde mir dieses Smartphone sofort wieder kaufen.

Auch wenn es keinen Alurahmen aufweist, so ist die Haptik der OnePlus One sehr gut, Es knarrt und knackst nichts und verbiegen tut es sich auch nicht.

Die Sende- und Empfangsleistungen kann ich ebenfalls nicht bemängeln. Die Kamera macht tagsüber sehr gute Aufnahmen, bei schlechterem Licht fällt die Leistung allerdings etwas ab.

Das Akku hält bei meinem täglichen Mix aus Telefon- WLAN- und Bluetooth-Nutzung locker mehr als einen Tag durch. Abends vor dem Aufladen weist der Akku meist noch einen Rest von runde 40% auf.

Und nicht zu vergessen, das OnePlus One wird nicht mit Android sondern mit CyanogenMod 11 ausgeliefert, das im Vergleich zum Stock-Android eine ganze Reihe von feinen Verbesserungen bietet.

Kurzum – nach einem halben Jahr Nutzung kann ich nicht, aber auch wirklich nichts negatives an dem OnePlus One feststellen.

Anmerkung: Da mir aktuell die ganzen Silikonschutzhüllen nicht zusagen, ist das OnePlus One auf dem Foto mit einem Ultra Slim Aluminium Bumper von Saxonia abgebildet.