Sechs Monate mit dem OnePlus One

OnePlus One

Der Jens hat mich auf Twitter neulich gefragt, wie ich denn mit meinem OnePlus One Smartphone, das ich inzwischen seit rund sechs Monaten nutze,  zufrieden bin

Nun, da Twitter ja bekannterweise ziemlich mit den zur Verfügung stehenden Zeichen geizt, habe ich mir gedacht,  vielelicht interessiert es ja noch paar andere Leser über Twitter hinaus. Und so fasse ich meine Eindrücke einfach hier in meinem Blog zusammen, zumal das OnePlus One zwar ein technisch sehr interessantes, allerdings auf Grund der doch etwas obstrus anmutenden Vertriebstaktik von OnePlus mit ca. einer Million verkauften Exemplaren des OnePlus One im Vergleich zu den Marktführern hierzulande eher und unverdient ein Schattendasein führt.

Warum unverdient? Kann ja jeder gerne mal die Suchmaschine seines Vertrauens bemühen, aber wenn man nur mal die Eckdaten nimmt:

  • Ein Qualcom Snapdragon 801 Prozessor mit einer 2.5 Ghz 4-Kern-CPU
  • 3 Gigabyte Arbeitsspeicher
  • 64 Gigabyte Speicherplatz
  • 5,5 Zoll-Display mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel
  • als Kamera kommt eine Sony Exmor IMX214 mit 13 Megapixeln zum Einsatz
  • die Frontkamera liefert auch völlig ausreichende  Megapixel
  • Der Akku leistet 3100 mAh

Ein Smartphone mit diesen Eckdaten gibt es für knappe 300€.

Auch wenn jetzt alle Samsung-Freaks und Apple-Gurus einen Anfall bekommen, aber ich würde mir dieses Smartphone sofort wieder kaufen.

Auch wenn es keinen Alurahmen aufweist, so ist die Haptik der OnePlus One sehr gut, Es knarrt und knackst nichts und verbiegen tut es sich auch nicht.

Die Sende- und Empfangsleistungen kann ich ebenfalls nicht bemängeln. Die Kamera macht tagsüber sehr gute Aufnahmen, bei schlechterem Licht fällt die Leistung allerdings etwas ab.

Das Akku hält bei meinem täglichen Mix aus Telefon- WLAN- und Bluetooth-Nutzung locker mehr als einen Tag durch. Abends vor dem Aufladen weist der Akku meist noch einen Rest von runde 40% auf.

Und nicht zu vergessen, das OnePlus One wird nicht mit Android sondern mit CyanogenMod 11 ausgeliefert, das im Vergleich zum Stock-Android eine ganze Reihe von feinen Verbesserungen bietet.

Kurzum – nach einem halben Jahr Nutzung kann ich nicht, aber auch wirklich nichts negatives an dem OnePlus One feststellen.

Anmerkung: Da mir aktuell die ganzen Silikonschutzhüllen nicht zusagen, ist das OnePlus One auf dem Foto mit einem Ultra Slim Aluminium Bumper von Saxonia abgebildet.

Twitterdingens

twitter

Da soll noch einer sagen, die Zeit würde nicht schnell vergehen. Heute in einer Woche werden es exakt sechs Jahre, dass ich auf Twitter mein Unwesen treibe.

Also Twitter 2006 angefangen hat und so langsam populär wurde, hatte ich eigentlich eine eher ablehnende Haltung.

Was soll man mit einem Nachrichtendienst anfangen, der mit legdiglich 140 Zeichen nochmal um 20 Zeichen kürzere Nachrichten zulässt als bei der SMS. Eine Modeerscheinung, ein Hype der genauso schnell verschwindet wie er gekommen ist.

Knapp 29.000  von mir gesendete Tweets zeugen davon, dass ich meine Ansicht inzwischen grundlegend revidiert habe und sehr froh bin, dass es sich bei Twitter nicht um einen Hype handelte.

Unzählige Twitter-Apps habe ich in diesen Jahren ausprobiert und die eine oder andere davon auch über einen längeren Zeitraum im Einsatz gehabt.

Einige sind funktionell aber hässlich, andere sehen gut aus, sind aber um wichtige Funktionen beschnitten. Kategorie drei erfüllt die Punkte Optik und Funktionalität, läuft dafür aber nicht stabil oder frisst Ressourcen ohne Ende.

Inzwischen bin ich dazu übergegangen, unter Android fast ausschließlich original TwitterApp zu verwenden, die mittlerweile durchaus gut zu verwenden ist. Und auf meinem Notebook verwende ich die Web-Applikation von  Twitter. Mit der komme ich auch ganz gut zurecht. Was mir allerdings vom normalen Sachverstand nicht einleuchten will: Wieso schafft es Twitter nicht, der Web-Applikation  beim Retweet eine Zitatfunktion zu implementieren. Bei der  mobilen App gehört diese Funktion längst zum Standard.

Eigentlich schade, da ich von dieser Funktion sehr gerne gebrauch mache und meine meisten Tweets auf dem Notebook schreibe. Aber bekanntlich hofft der Mensch so lange er lebt und vielleicht gibt’s ja doch noch mal eine Zitat-Funktion in der Web-App von Twitter.

Tapet HD Material: Wallpaper für Android

Seit Jahren ist ja Caschy’s Blog eine, von mir fast täglich besuchte,  Anlaufstelle, bei der ich schon oft weiterführende Tipps und Hilfestellungen bekommen habe.

Mit Hintergrundbildern ist es bei mir ja schon immer so eine Sache. Tolle Motive gibt es für jeden Geschmack wie Sand am Meer. Bei mir jedoch müssen sich die Icons klar im Vordergrund definieren und ein möglichst neutraler, aber trotzdem pfiffiger, Hintergrund muss mit den Icons harmonieren.

Und was bei mir für den Notebookdesktop gilt, verhält sich bei den Displays vom Smartphone und Tablet-PC auch nicht anders.

Und für diese portabelen Geräte, sofern das Anroid-Betriebssystem auf ihnen zum Einsatz kommt, hat Caschy Anfang November die App Tapet HD Material Wallpaper vorgestellt.

 

Tapet-Wallpaper

Die kleine, kostenlose, App generiert im Offlinemodus unaufdringliche Hintergrundtapeten die optisch sehr gut mit dem Material-Design von Android Lollypop hamronieren.

Die Bedienung der App ist so simpel wie es Caschy beschrieben hat: Ein kurzer Wisch nach oben generiert ein neues Wallpaper, dass sich über den Häckchen-Button zuweisen  und/oder über das Speichersymbol abspeichern lässt.

Ein Wisch nach unten bringt einen zum vorhergehenden Hintergrundbild.

Tapet HD Material ist eine kleine, aber, wie ich finde, feine App für alle Androidnutzer, die auf eher einfache Wallpaper stehen.