Smartphone OnePlus One

oneplus one

Als ich bei Caschy im April einen Bericht über das OnePlus One Smartphone las, war ich schon einigermassen angetan, um nicht zu sagen, ziemlich begeistert.

Lassen die technischen Eckdaten das Herz eines ambitionierten Smarthphone-Nutzers schon mal höher schlagen, so ist das erst recht der Fall, wenn man sich dann noch Vorstellt, dass es diese Sahneschnitte für knapp 300€ zu haben ist.

Bekannter Nachteil: Die Nachfrage ist weit höher als das Angebot.  Wenn man mal die Bestellung in China aussen vor lässt,  bei der man das OPO mit ColorOS und nicht mit CyanogenMod 11s erhält, dann bleibt nur der Weg über eine Einladung oder eine der wenigen Verlosungen.

Vor ca. 3 Monaten habe ich mich bei OnePlus angemeldet und für eine dieser Einladungen beworben.  Das ich hierbei eine Chance hätte habe ich für ziemlich unwahrscheinlich gehalten.

So war ich gestern früh gleichermaßen erstaunt und erfreut, als ich doch wirklich eine Einladung von OnePlus in meinem Maileingang vorgefunden habe.

Und somit bin ich jetzt gespannt, wann ein OnePlus One Sandstone Black mit 64 Gb Speicher den weg zu mir finden wird.

Wenn es soweit ist,  gibt es hier natürlich einen Blogeintrag mit meinen ersten Eindrücken.

 

Samsung Galaxy SIII gerootet

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Nach einem unsäglichen Schrottteil aus dem Hause Pearl mit Windows Mobile, einem Palm Pre, gefolgt von einem HTC Desire und einem Alcatel OneTouch 995 nutze ich seit gut einem Jahr ein Samsung Galaxy SIII. Und, ja ich bin zufrieden mit dem Smartphone. Sehr zufrieden. eigentlich.

Bisher ist das Samsung auch schön brav mit Updates versogrt worden. Das war zumindest bis Android 4.4 so.  Wenn jetzt hier die Systemanforderungen so eklatant angestiegen wären, dass die Technik des SIII nicht mehr ausreichend wäre, würde ich das ja einsehen. Wenn man dann aber liest, dass Android 4.4 Kit Kat einwandfrei und flott auf dem SIII läuft und nur die Touchwiz-Oberfläche von Samsung zu streiken scheint. Vermutlich alleinig diesem Umstand geschuldet beschlossen die Jungs aus Südkorea, dass es nach Android 4.3 keine weiteren Updates mehr geben wird.

Gut 4.3 ist ja jetzt nicht unbedingt das schlechteste Android und eigentlich könnte man damit leben, solange das Handy funktioniert. Machen sicherlich auch viele. Mich jedoch wurmt das generell, da ich sowieso Touchwiz nur kurz verwendet habe und lieber Alternativen wie den NovaLauncher benutze.

Dieser Umstand, gepaart mit dem Schwemme von unzähligen  Samsungeigenen Programmen, neudeutsch Bloatware genannt , von denen ich die meinsten noch nie genutzt habe, die dafür aber jede Menge Speicherplatz belegen, haben mich dann zu der Entscheidung getrieben, das Smartphone zu rooten und das Samsung-ROM gegen ein Custom-ROM zu ersetzen. Habe viel gelesen und in die engere Wahl vielen Cyanogenmod und Paranoid. Es gibt da bei AndroidPit einen schönen Vergleichstest dazu.  Schlußendlich habe ich mich für Cyanogenmod entschieden.

Obwohl die Installation mittels Cyanogenmod-Installer eigentlich idiotensicher sein sollte, hat sich mein Galaxy SIII doch ziemlich heftig gewehrt und aus welchen Gründen auch immer auch nach vielen Versuchen die Installation des CyanogenMods verweigert.

Also musste mein Schwiegersohn in Spee ran. Zum einen, weil er Informatik studiert, zum anderen, weil er sein LG erfogreich mit einem Paranoid-ROM versehen hat.

Auch seine Versuche mit dem Cyanogenmod-Installer scheiterten, mit einem etwas umständlicheren Weg ist es ihm aber dann gelungen, das Cyanogenmor-ROM aufzuspielen.

Mein Fazit nach rund 14 Tagen Nutzung eines gerooteten Handys: Anroid 4.4.4  läuft auf meinem  betagten  Galaxy SIII sehr stabil und richtig flott und macht jede Menge Spaß. Die cyanogenmod-eigene Trebuchet-Oberfläche lässt sich durch eigene Themes (von denen Android L – CM11/PA/Mahdi mein absoluter Favorit ist) sehr einfach und vielfältig individualisieren.  Und auch anderweitig ist die Trebuchet-Oberfläche durchdacht entworfen und lässt zumindest bei meinem Nutzungsverhalten den Wunsch nach einer alternativen Oberfläche gar nicht aufkommen.

Zudem habe ich subjektiv den Eindruck, dass seit Einsatz des Cyanogenmods mein Akku ein wenig länger durchhält.

Die Kehrseite der Medaille, sofern man es so nenen kann: Ursprünglich wollte ich mir im Herbst ein neues Smartphone zulegen. Das ist jetzt erstmal in die fernere Zukunft verschoben – und neu wird nicht fabrikneu heißen.  Bei Smarthphones werde ich künftig lieber ein gebrauchtes, noch aktuelles Modell wählen, das bereits gemoddet ist.  Vermutlich wirds in gut einem Jahr dann ein Galaxy S5 mit Cyanogenmod X werden.

 

Mein aktueller Desktop

Systemwechsel ist ja auch immer mit Desktopwechsel verbunden.  Nach längerer Ubuntu-Nutzung bin ich jetzt (mal wieder) bei Linux Mint gelandet. Natürlich die aktuelle Version Linux Mint 17 “Qiana” 64bit mit Cinnamon 2.2 Oberfläche.

Und so sieht das Ganze bei mir aktuell auf dem Notebook aus:

Desktop August 2014Wallpaper: Linux Mint 17 Qiana by Foffanna

Icons: High-Delight by Olegvbal

Theme: Elegance 1.1

 

 

 

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