Gut freisprechen

Wenn ich unterwegs bin, habe ich gerne die Hände frei und halte beim Telefonieren nicht gerne das Handy ans Ohr.  Deshalb setze ich schon seit geraumer Zeit auf die Nutzung von Bluetooth-Headsets. Bis vor einer Woche hatte ich da das BTC 7 von Cellularline in Verwendung.

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Eigentlich war ich prinzipiell ganz zufrieden mit diesem Headset, das auch für rund 30 Euro kein schlechtes Preis-/Leistungsverhältnis bietet. Jedoch nutze ich inzwischen schon das dritte Exemplar, denn der Ohrbügel ist aus etwas härterem Plastik gefertigt und scheint über eine Sollbruchstelle zu verfügen. Ohne Bügel hält das Headset aber so ganz und gar nicht.  Ein weiteres Manko des BTC 7 ist das Mikrofon. Dies ist extrem windempfindlich, was dann doch wiederholt zu Verständigungsproblemen mit meinem Gesprächspartner geführt hat.

So entschied ich mich zu einem Markenwechsel und habe mir das Jabra Wave Bluetooth Headset zugelegt.

jabra_wave_1440x810_01Dies spielt dann aber auch mit knapp 40€ in einer anderen Preisliga. Natürlich war ich neugierig, ob doppel so teuer auch doppelt so gut heisst.

Das Material fühlt sich angenehm und wertig an, das Anbringen am Ohr funktioniert problemlos, jedoch benötigt man – zumindest als Brillenträger – beide Hände.

Der Tragekomfort ist sehr angenehm, dass ich auch noch den Brillenstegbügel hinter dem Ohr habe, stört nicht im Geringsten.

Pairing? Mit einem OnePlus One hat sich das Headset jedenfalls sofort verbunden, was durch eine blaue Kontrollleuchte visuell und zusätzlich akustisch  signalisiert wird.

Der Ton ist laut, klar und deutlich, eine Lautstärkeregelung am Headset möglich. Die Gesprächsannahme sowie das Beenden erfolgt durch drücken eines kleinen Schalters am Mikrofon.  Im Lieferumfang befinden sich auch zwei kleine Aufsteckschwämmchen für das Mikro um zusätzlich vor starkem Wind abzuschirmen.

Bis jetzt bin ich mit dem Jabra Headset mehr als zufrieden. Zur Akkulaufzeit kann ich noch keine Aussage treffen, scheint aber ordentlich Durchhaltevermögen zu besitzen. Falls der Akku ans Ladeteil muss, so wird der Nutzer auch hier via Sprachmitteilung darüber informiert.

 

 

 

 

CaseBase Tempered Glass für mein Smartphone

Casebase Premium gehärtetes Glas

Irgendwie schon ganz schön doof. Legt man sich ein neues Smartphone oder Tablet zu, dann steht man vor der Entscheidung: Genieße ich das schöne schlanke Design oder gehe ich auf Nummer sicher und  umgebe ich es mit einem stoßabsorbierenden Bumper und versehe das Display mit einem Schutz vor Kratzern.

Bei meinem ersten Smartphone, dem Palm Pre, der “ohne” genutzt wurde und prompt paar unschöne Krater abbekommen hat, geht bei mir ohne Displayschutz gar nix mehr.

Somit stand es für  ich ausser frage, dass ich meinem neuen OnePlus One, auch wenn es über Gorillaglas verfügt, einen Schutz verpasse.

Das Aufbringen von Folien ist da aber immer so eine Sache. Vor allem, wenn  man so pingelig ist wie ich, dann kann man dabei schon mal wahnsinnig werden, wenn dann doch mal ein Staubkorn, eine Fussel oder eine Blase zwischen Display und Folie ist.

Das war hauptsächlich der Grund, beim Oneplus One  statt einer Folie mal ein Displayschutzglas zu verwenden. Und so habe ich mir letzte Woche bei Amazon das Casebase Premium bestellt.

Statt Folien erhält man für 13€, ordentlich verpackt, zwei passgenaue Scheiben aus 0,28 mm gehärtetem Glas. Zusätzlich legt der Hersteller Putztuch, alkoholgetränktes Reinigungspad, Klebesticker zum Entfernen von Staub und einen kleinen Schaber zum Herausstreifen eventueller Blasen bei.

Nach den Erfahrungen die ich in den letzten Jahren beim Anbringen eines Displayschutzes gemacht habe, war ich eigentlich auf eine längere Pfriemelei eingestellt. Um so erstaunter war ich, dass das ganze Prozedere binnen 5 Minuten erledigt war. Die stabile Glasscheibe lässt sich um Welten einfacher positionieren als die Folien. Nachdem die Schutzscheibe komplett aufgelegt war, dauerte es einen Moment und man konnte sehen, wie sich die Scheibe am Glas des Smartphones angesaugt hat. Im unteren viertel des Displays einmal kurz nachstreifen und das war s dann auch schon.

Sitzt bombemfest und wer es nicht weiss, sieht nicht, dass es sich nicht um eine nachträglich aufgebrachte Scheibe handelt. Anfühlen tut sich das Ganze übrigens auch sehr gut.

Mein Fazit: Nie wieder Folie

OnePlus One – mein erster Eindruck

OnePlus one DatenIn meinem letzten Blogeintrag habe ich ja geschildert, wie ich zu meinem neuen Smartphone kam.  Hier mein erster Eindruck zum OnePlus One.

Eines mal vorweg: Nein, die Größe von 5,5 Zoll stört mich nicht im Geringsten. Okay, das mag vielleicht daran liegen, dass ich davor ein Samsung Galaxy S III genutzt habe, das ja schon mal mit 4,8 ” nicht zu den kleinsten seiner Gattung gehört.  Sicher liegt es aber auch daran, dass das OnePlus One mit seiner abgerundeten Rückenschale, die eine rauhe, aber angenehme Oberflächenstruktur aufweist, einfach unverschämt gut in der Hand liegt. Dies bestätigen alle in diesem Haushalt lebenden Mitglieder.

Und auch ansonsten, die Haptik des OnePlus One stimmt, wie ich es selten erlebt habe. Nix kackt oder knarrt, das OPO fühlt sich wertig an, die knapp 30 Gramm an Mehrgewicht im Gegensatz zum SIII fallen nicht negativ ins Gewicht.

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